FRAUENMÖRDER
Samstag, 14. Oktober 2006
Prolog
Ich wache auf und starre die schmutzigweiße Decke an. An einer Stelle ist die Farbe aufgeplatzt. Von dieser häßlichen Narbe sind winzige Farbplättchen abgeblättert. Darunter liegt der sandfarbene Putz. Mein Rücken schmerzt. Es ist die wer-weiß-wievielte Nacht, die ich auf der Couch im Wohnzimmer verbringe. Denn ich fühle mich in der Leere meines Schlafzimmers nicht wohl. Vor acht Jahren hat sie mich sitzenlassen, das Dreckstück, und sich von der halben Welt durchvögeln lassen. Seither lebe ich allein. Gut hätte sie es bei mir haben können. Doch sie wollte nicht. Frauen sind Dreck. Und im Dreck sollen sie enden.

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Letzte Aktualisierung: 2006.10.14, 21:28
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by aanonymous (2006.10.14, 21:28)

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